Vita

Hubert Neumann

Jahrgang 1951
Ich habe 2003 als Autodidakt mit keramischen Arbeiten begonnen.
Zunächst an der VHS-Speyer, dann sammelte ich Arbeitserfahrungen bei namhaften Künstlern wie Petra Wolf (2014), Jürg C. Bächtold (2016), Dorothee Wenz (2017),Georg Krüger (2018) und Sigrid Caspar (2019).
Seit 2013 leite ich die Keramikkurse an der VHS-Speyer und ab 2019 auch auf dem Lusshof (Altlussheim), zusammen mit Ursula Carlin.

Materialien und Technik

Organische Formen, sowie Strukturen, sind für mich eine Herausforderung mit denen ich mich vielfältig ausdrücken kann. Oft sind es abstrakte Formen in denen sich meine Verbundenheit zur Natur wiederspiegelt. Ob durch dehnen, stauchen oder verdrehen des Materials oder durch schneiden und brechen, immer wieder drängt es mich Neues auszuprobieren.
Meine Schalen und Vasen haben meist etwas archaisches, erdverbundenes. Dieser Eindruck wird dann durch die Farbstrukturen unterstrichen. Einmal ist es eine Krakeleeglasur, ein anderesmal übernehmen Oxide und Sulfate die Farbgestaltung der Objekte.
Je nach Anforderung benutze ich ich verschiedene Tone die dann bei 1239°C im Elektroofen gebrannt werden oder als Rakubrand im Gasofen zur Vollendung gelangen.

Anliegen

Mein Anliegen ist es, immer neue Wege zu finden um meine Ideen mit meinen Anforderungen in Einklang zu bringen. Abstraktes, Organisches oder Geometrisches sollen in meinen Objekten harmonisch zusammen kommen und eine Einheit bilden. Meine Gedanken und Gefühle sind in ständiger Auseinandersetzung mit meinem Umfeld und ihrer Fragilität - dieses soll sich in meinen Werken wiederspiegeln.

Es bereitet mir große Freude, meine Kenntnisse an ambitionierte Menschen weiter zu geben. Meine Kurse bezeichne ich als "meditatives Töpfern", weil die Teilnehmer die Möglichkeit haben, ganz bei sich zu sein und innere Ruhe zu finden.